Bäderkonzept

Bürgerinnen und Bürger, die der damaligen Diskussion um die Bäder der Stadt Voerde folgten, werden sich gewiss an den ernsthaft in Erwägung gezogenen Vorschlag des beauftragten Fachbüros erinnern, das Freibad Voerde zugunsten eines Ausbaus des Hallenbades in Friedrichsfeld aufzugeben.

Dieser teure und letztlich mit gleich mehreren gravierenden Nachteilen verbundene Ansatz wurde von der FDP aus verschiedenen Gründen abgelehnt (bitte bei Interesse die Ausführungen im Antrag bzw. Vorschlag der FDP-Fraktion [PDF] beachten!).

Das von der FDP-Fraktion ausgearbeitete, alternative Konzept (Kooperation mit dem Förderverein, kostengünstige Bestandssanierung und damit Erhalt beider Bäder) überzeugte auch die übrigen Fraktionen im Stadtrat – die liberale Lösung wurde schließlich realisiert.

Das Bäderkonzept ist damit ein musterhaftes Beispiel für die Grundsätze bzw. Leitlinien der FDP:

  • nüchterne, rationale und pragmatische Politik
  • zum Wohle eines möglichst großen Anteils der Einwohnerschaft
  • für die effiziente Verwendung begrenzter finanzieller Mittel (teure, kostspielige Prestigeprojekte sind mit der FDP nicht zu machen; Verschwendung bekämpfen wir vehement).

Die – um es vorsichtig auszudrücken – eher mäßige Qualität der teuer bezahlten Empfehlung des Fachbüros hat uns übrigens in unserer Absicht bestärkt, künftig vermehrt auf die Expertise der in der Verwaltung tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Voerde zurückzugreifen. Kurz gesagt: die für die Hinzuziehung „externen Sachverstandes“ enstandenen Kosten hätte unser Gemeinwesen sich – angesichts des Resultats – sparen können; mindestens vergleichbarer Sachverstand ist in der Stadtverwaltung in ausreichendem Maße vorhanden.

Die Tatsache, dass die Kandidatin für das Bürgermeisteramt, Fr. Simone Kaspar, dies ähnlich sieht, hat unseren Entschluß zur Unterstützung ihrer Kandidatur maßgeblich beeinflusst.

Chronik

FDP-Fraktionschef Bernhard Benninghoff möchte die Schwimmbäder in ihrer Wertigkeit mit Sportanlagen und -hallen gleichgesetzt wissen. „Ich sehe es als eine große Verpflichtung an, dass die Schulen in der Lage sind, ordentlichen Sportunterricht anbieten zu können – dazu gehört auch das Schwimmen.“
[…]
FDP-Ratsmitglied Benninghoff hält einen Neubau für wirtschaftlich nicht machbar. „Wir können nicht so operieren wie in Dinslaken – zumal wir keine Stadtwerke haben, die das finanzieren.“ Er sieht das Gutachten kritisch, hätte sich einen anderen Ansatz gewünscht, mit der Ausgangsfrage: „Was muss notwendigerweise gemacht werden, um die Bäder auf die nächsten Jahre zu erhalten?“ Der regelmäßige Schwimmer fragt sich, ob die Beträge für eine Sanierung, die da im Raum stünden, wirklich notwendig sind.

Besuchen Sie uns auch auf Facebook: https://www.facebook.com/fdpvoerde