Windelsäcke oder vergünstige Restmülltonnen für Familien mit Säuglingen oder Kleinkindern (Antrag der FDP-Fraktion)

Hier der Wortlaut des o.g. Antrags unserer Fraktion, der Gegenstand der nächsten Sitzung des Stadtrats wird:


Die Fraktion der FDP beantragt,

die Familien von Neugeborenen und Kleinkindern durch zur Verfügungstellung von Windelsäcken für die ersten zwei Jahre oder von vergünstigten (nächstgrößeren) Restmülltonnen zu unterstützen. Die Verwaltung wird beauftragt, zu prüfen, welche Möglichkeit in diesem Zusammenhang gegebenenfalls die praktikablere bzw. auch günstigere Variante sein könnte und diesbezüglich ein Konzept zu erarbeiten.

Durch die Geburt eines Kindes und den damit anfallenden Restmüll in Form der notwendigen Windeln entsteht durch das höhere Aufkommen von Restmüll ein finanzieller Aufwand. Die FDP Fraktion ist der Ansicht, es sei wichtig für die Attraktivität einer Stadt auch gerade für junge Familien, dass hier eine Unterstützung erfolgt. Es soll bei der Einführung darauf geachtet werden, dass ein unbürokratisches, effizientes und möglichst kostenneutrales Ausgabesystem eingeführt wird. Sinnvoll wäre es möglicherweise, wenn die Ausgabe der ersten Beutel direkt beim Willkommensbesuch durch eine Mitarbeiterin des Jugendamtes erfolgen würde. Eine andere Variante kann (insbesondere unter Umweltgesichtspunkten) auch eine vergünstigte Restmülltonne für den oben genannten Personenkreis sein.

Im nächsten Schritt bitten wir die Verwaltung, ein solches Verfahren auch für die Entsorgung von Inkontinenzartikeln von ambulant gepflegten Menschen zu prüfen.