Zur verfehlten Voerder Schulpolitik / Eine schallende Ohrfeige

Nun hat die verfehlte rot/grüne Schulpolitik im Land NRW und in Voerde trotz aller gegenteiliger Parolen aus dieser Ecke die schwächsten Schulkinder hier erwischt. Selbst die Presse, die diese Politik bisher freundlich begleitet hat, spricht von „verfehlter Schulpolitik der vergangenen Jahre“.

Hatten die Vertreter insbesondere der SPD und Grünen, unterstützt von Teilen der Schulverwaltung, immer wieder und unaufgefordert propagiert, jedes Kind in Voerde werde auch Voerder Schulen besuchen können, so ist diese „Seifenblase“ für Kenner nicht unerwartet nun plötzlich geplatzt.

Die jeweils grün bzw. rot/grün geführte Bezirks- und Landesregierung in Düsseldorf haben trotz bestehender gesetzlicher Möglichkeit den Antrag des Voerder Stadtrates abgelehnt, für die etwa bis zu 30 Schülerinnen und Schüler des sechsten Jahrgangs der auslaufenden Realschule, die nicht versetzt werden, einen Hauptschulbildungsgang gemäß § 132c Schulgesetz NRW  an der auslaufenden Realschule Voerde einzusetzen, obwohl die genannte Realschule sich zur Schaffung einer solchen Einrichtung bereit erklärt hat.

Folge:

Die genannten Kinder werden Schulen in Dinslaken, Wesel oder wo auch immer besuchen müssen. Schlimmeres könnte ihnen nicht passieren.

Da muss die Gratulation des Schulministeriums zum erfolgreichen Start der „Neuen Gesamtschule“  und die Erklärung, die Stadt Voerde habe mit der Umstrukturierung der örtlichen Schullandschaft eine gute Entscheidung getroffen, geradezu wie Hohn erscheinen.

Eine schallende Ohrfeige für die „Voerder Schulpolitiker“!

Merke:

Die FDP in Voerde ist die einzige Partei, die  sich von Anfang an geschlossen gegen die Auflösung der hervorragenden Realschule und die wiederholte Gründung einer bereits jämmerlich gescheiterten Gesamtschule gewehrt hat, allerdings erfolglos.

Ob diese Gesamtschule Zukunft hat, ist sehr zweifelhaft. Es wäre dann der dritte erfolglose Versuch der Einrichtung einer beständigen Gesamtschule.

Sieht so eine erfolgreiche Schulpolitik aus oder ist sie nicht doch nur das Ergebnis einer ideologischen Entscheidung, die mit Elternwillen wenig zu tun hatte. Wer weiß, wie die Entscheidung ausgefallen wäre, hätte man die Realschule nicht aufgelöst?

Mit freundlichen Grüßen
Bernhard Benninghoff