Was machen SPD, Grüne und CDU eigentlich im Verwaltungsrat der Sparkasse?

Wie kürzlich bekannt wurde, hat die Sparkasse Dinslaken-Voerde-Hünxe durch Missmanagement gewaltige Verluste eingefahren, die nicht zuletzt die gerade erst von einer massiven Anhebung der Grundsteuer (beschlossen von SPD, Grünen, CDU und Linken)  schwer gebeutelten Voerder Bürger sehr teuer zu stehen kommen wird.

Gleich 3 Repräsentanten der Voerder GAU-Koalition – nämlich Stefan Meiners (Grüne), Jan Uwe Goemann (SPD) und Hasan Gördü (CDU) – sind Mitglieder des Verwaltungsrates, der eigentlich den Vorstand überwachen und solche Katastrophen verhindern soll.

Jetzt stellt sich die Frage: was machen die da eigentlich – außer Geld für ihre sicherlich extrem mühe- und verantwortungsvolle Tätigkeit zu kassieren? Sehen so etwa die Ergebnisse einer effektiven Kontrolle im Sinne des Sparkassengesetzes aus? Wer ersetzt der Voerder Bevölkerung nun den entstandenen Schaden?

Der Verwaltungsrat überwacht den Vorstand. Er erlässt die Geschäftsanweisung für den Vorstand, für einen etwaigen Kreditausschuss und für die Innenrevision. Unter anderem billigt er den Handlungskostenvoranschlag über Personal- und Sachaufwendungen und den Stellenplan. Für bestimmte nicht alltägliche Geschäfte schreibt das Gesetz die Genehmigung durch den Verwaltungsrat vor.


 

Wer sich ein Bild davon machen möchte, wie differenziert und qualifiziert sich bspw. die „Finanzexperten“ Stefan Meiners (Grüne) und Jan Uwe Goemann (SPD) zur Lage äußern, wird in der heutigen Ausgabe der RP fündig:

Seltsam – für die Beantwortung jeder noch so simplen Frage werden seitens der entsprechenden Fraktionen bedenkenlos für teures Geld externe Experten beauftragt. Wenn es aber um enorm wichtige, vitale Themen geht, die echten Sachverstand erfordern – da trauen sich plötzlich selbst Laien erstaunliches zu. Für die Ergebnisse können jetzt die Voerder Bürger einstehen bzw. bluten – wieder einmal.