Voerdal vorerst gerettet – aber eine grüne Forderung gefährdet das Werk nach wie vor

Mir großer Erleichterung konnte die Voerder Öffentlichkeit vor wenigen Tagen zur Kenntnis nehmen, dass Voerdal vorerst gerettet wurde: „Essener Aluhersteller Trimet will Werk in Voerde übernehmen“ (WAZ vom 28.05.2014).

Dennoch: nach wie vor bedroht eine grüne Maximalforderung die Zukunft des Standortes:

Schluss mit den unfairen Ausnahmen für Einzelunternehmen

Die von den grünen Deindustrialisierern bemühte angebliche „Privilegierung“ von energieintensiven Betrieben (wie Voerdal einer ist) ist eine unabdingbare Voraussetzung für deren Existenz. Ein Abschaffung oder auch nur Änderung der  bestehenden Regelung würde das Ende von Voerdal bedeuten.

Die grünen Lokalpolitiker haben nun die Gelegenheit, den Voerder Bürgerinnen und Bürgern zu beweisen, wie wichtig ihnen die Sicherung von industriellen Arbeitsplätzen wirklich ist – sie könnten sich nämlich in ihrer Partei um eine Korrektur dieses politischen Ziels bemühen. Die Grünen schreiben Demokratie – gerade auch innerparteiliche – nämlich gaaaanz groß (behaupten sie jedenfalls).

Jede Wette, dass sich diesbezüglich keiner der grünen Funktionäre für die Voerdal-Mitarbeiter engagieren wird.


Die Herstellung von Aluminium ist überaus energieintensiv, zur Herstellung einer Tonne Aluminium werden durchschnittlich 15.700 kWh verbraucht.