SPD, Grüne, WGV und Linke in Voerde haben entschieden: Der teure Bürgerentscheid soll kommen!

Die Sondersitzung des Stadtrates am 30.04.2013 brachte die Entscheidung: Die oben genannten Parteien halten daran fest, den Bürgerwillen zu missachten und eine unnötige Straßenumbenennung aus ideologischen Gründen gegen eben diesen durch knapp 8500 Unterschriften geäußerten Bürgerwillen durchzusetzen.

Die Bürger haben durch die erfreulich hohe Beteiligung am Bürgerbegehren gezeigt, dass sie die gegen ihren ausdrücklichen Willen geforderte und durch den Beschluss des Kulturausschusses durchgesetzte Umbenennung der B8 in Voerde nicht hinnehmen werden. Dies, obwohl insbesondere Die Grüne in Voerde immer wieder einen Tonfall in die Diskussion brachte, der an der Sache vorbeigeht und die Befürworter der Beibehaltung des Straßennamens „Hindenburgstraße“ konsequent in die rechte Ecke zu stellen versucht. Skandalös ist eine solche Politik, die mutwillig zur Durchsetzung eigener Ziele den Bürgerwillen ignoriert.

Ignoriert wird dabei die sachliche Argumentation der Initiatoren des Bürgerbegehrens, welche von diesen mehrfach deutlich zum Ausdruck gebracht wurde. Verkannt wird dabei, dass der Bürgerwille eine klare Richtung vorgibt. Ein Bürgerwille, welchen die Umbenennungs-Parteien von Beginn an ignorieren wollten. Wohl weil sie wussten, dass sie für die Umbenennung bei den Bürgern in Voerde keine Mehrheit erreichen könnten. Voerde hat mündige Bürger, welche frei und ohne Anfeindungen ihre Ansichten auch äußern können müssen. Dies, ohne sich von den genannten Parteien vorwerfen lassen zu müssen, sie seien im Klartext zu dumm, zu verstehen, worum es bei der Straßenumbenennung in Wirklichkeit gehe.

Zunächst einmal bleibt festzuhalten, dass der Straßenname „Hindenburgstraße“ nicht erneut vergeben werden muss. Die Straße heißt derzeit genau so. Eine Umbenennung ist rechtlich nicht wirksam erfolgt. Es geht hier also nicht um eine „erneute Ehrung“ Paul von Hindenburgs, die sicher heute keiner mehr vornehmen wollte.

Zudem dürfen die oben genannten Parteien davon ausgehen, dass die Bürger sich durchaus mit der Sache an sich beschäftigt haben. Nicht oder zumindest nur einseitig beschäftigt haben sich aber die Vertreter der oben genannten Parteien mit der Materie, um welche es in dem Bürgerbegehren geht. Es geht darum, eine nicht zwingend notwendige Straßenumbenennung zu verhindern, um den Bürgern nicht gewollte Unannehmlichkeiten und Kosten zu ersparen und insbesondere zu respektieren, dass der Bürger die Umbenennung der Straße als nicht notwendig erachtet.

Worum es weder den Initiatoren des Bürgerbegehrens noch der CDU oder uns als FDP geht, ist es, eine historische Person zu verharmlosen oder erneut zu ehren, deren Rolle in der Geschichte umstritten ist. Eine Aufarbeitung der deutschen Geschichte in diesem Punkt wird auch zur Vermeidung einer Wiederholung derselben stets notwendig sein und bleiben. Dies ist jedoch auf anderen Wegen wirkungsvoller und sinnvoller, als dies durch die Umbenennung einer Straße tun zu wollen, welche Kosten und Probleme verursacht. Klären wir auf über Paul von Hindenburg, beispielsweise über die Anbringung einer erklärenden Tafel unter dem entsprechenden Straßennamen.

Das Verhalten der vier vorgenannten Parteien Verhalten aber schädigt das Ansehen der Stadt Voerde und der Politik in Voerde am meisten.

Ein Gedanke zu “SPD, Grüne, WGV und Linke in Voerde haben entschieden: Der teure Bürgerentscheid soll kommen!

  1. Jetzt wird mir die Bedeutung klar, von der Phrase: „NIE WIEDER…!“ Die Deutschen werden sich NIE WIEDER wieder wie ein normales Volk benehmen koennen.
    Haben unsere Politiker nichts Wichtigeres zu tun????

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.